Worauf muss ich bei Füllungen achten?

Sitzsäcke erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit und sind in zahlreichen Wohnungen zu finden. Ihre Behaglichkeit und Flexibilität machen sie zu einem sehr ansprechenden Sitzmöbel. Unabhängig davon, ob der Sitzsack erworben oder in Eigenarbeit genäht wurde: Gelegentlich empfiehlt es sich ihn frisch zu befüllen, um die Bequemlichkeit, sowie die Luftdurchlässigkeit des Füllmaterials, zu erhalten. Bei all den Materialien, die auf dem Markt zur Befüllung angeboten werden, hat jedes Material natürlich seine besonderen Vor- und Nachteile. So entsteht, bei der steigenden Beliebtheit des sitzsackes, immer mehr die Frage: „Was sollte ich bei einer Sitzsackfüllung beachten?“.

Geld sparen oder bequem sitzen
Das hochwertigere Füllmaterial, lässt sich in den meisten Sitzsäcken finden – Styroporkügelchen. Das resultiert daraus, dass Styroporkügelchen einen hohen Bequemlichkeitsfaktor forcieren. Die Kügelchen sind weich, flexibel und passen sich jeder Körperform, bereits beim Hinsetzen, sofort an. Auch ihre Luftdurchlässigkeit ist hoch. Nachteilig wirkt sich beim Befüllen des sitzsackes allerdings aus, dass die Kügelchen so klein und leicht sind, dass Sie nicht automatisch von einem Behälter in den Sack „fließen“. Durch ihre hohe elektrostatische Aufladung, bleiben Sie gerne an allem kleben, womit sie in Berührung kommen.

Hinweis: Unsere Sitzsäcke können mit dem patentierten Füllsystem "Funnelweb", ohne die bekannten Schwierigkeiten, befüllt werden - eine saubere Lösung.

Funnelweb Füllsystem

Der relativ hohe Preis von Styroporperlen gegenüber minderwertigeren Füllmaterialien, spielt bei der Wahl der Füllung ebenfalls eine Rolle. Wer sparen möchte, entscheidet sich deshalb gern für Styroporflocken, die bei Verpackungen als Polstermaterial dienen und zum Beispiel in Baumärkten günstig zu bekommen sind. Sie sind jedoch nicht so flexibel und bequem wie die kleinen Kügelchen und einige Flocken geben beim Hinsetzen und Bewegen quietschende Geräusche von sich. Wer dies vermeiden möchte, sollte dann doch etwas mehr investieren. Zumal Styroporflocken nicht gerade durch Langlebigkeit punkten können.

Sitzsackfüllung für Umweltfreunde
Es gibt auch Naturfreunde, die bei einem Sitzsack vollständig auf Kunststoffe verzichten wollen. Diese entscheiden sich gerne für Naturmaterialien, wie Dinkelspelzen. Dinkelspelze sind zwar rein biologisch, jedoch relativ teuer und schwer. Auch passen sie sich beim Sitzen der Körperform nur bedingt an und dürfen nicht feucht werden, da sie sonst schimmeln. Befürworter biologischer Produkte ziehen solche Materialien dennoch den Kunststoffen vor.

Eine weitere umweltfreundliche Alternative sind Füllmaterialien aus zerkleinerten Kleidungsresten. Hier spielt der Gedanke an die Wiederverwertung ebenso eine Rolle wie das Vermeiden von Kunststoffen. Genau wie bei Dinkelspelzen muss jedoch auch hier beachtet werden, dass Sitzsäcke mit Kleidungsresten recht schwer werden und keine Feuchtigkeit vertragen.

Fazit:
Auf welches Füllmaterial die Wahl auch fällt, mit einem Sitzsack lässt sich nicht nur ein behagliches Sitzmöbel schaffen, sondern auch die Wohnung kreativ gestalten. Wenn der Sitzsack dabei bequem und flexibel in der Mobilität bleiben soll, dann sollten Styroporkügelchen die Sitzsackfüllung der ersten Wahl sein. Falls keine Gefahr für Feuchtigkeit besteht, die Bequemlichkeit nicht vordergründig ist und der Sitzsack als stationäres Sitzmöbel verwendet werden soll, kann man auch ruhigen Gewissens auf Dinkelspelzen oder Kleidungsreste zurückgreifen.